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Bundesbank: Immobilienpreise Deutschland zu hoch

Die Deutsche Bundesbank geht davon aus, dass die Immobilien in Deutschland vielfach überteuert sind und befürchtet eine Preisblase. Im Oktober-Monatsbericht heißt es unter anderem: „Der Befund, dass sich beispielsweise Geschosswohnungen im Durchschnitt sieben deutscher Großstädte seit 2010 insgesamt um mehr als ein Viertel verteuert haben, lässt Befürchtungen hinsichtlich eines breit angelegten Immobilienpreisbooms aufkommen.“
In Städten seien Wohnungen im Durchschnitt zwischen fünf und zehn Prozent überbewertet.

Weiter heißt es: „Preise und Mieten tragen dazu bei, dass sich auf den Immobilien- und Mietmärkten Gleichgewichte einstellen… Wenn in diesem Umfeld aber auch die Mieten deutlich anziehen, bleibt das Preis-Miet-Verhältnis möglicherweise weitgehend unverändert.“

Der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips, kritisiert das scharf. „Mieter brauchen Schutz vor überzogenen Wiedervermietungsmieten, die oft 20, 30 oder gar 40 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Keinen Schutz benötigen dagegen Immobilienkäufer oder –spekulanten, die hohe Preise gezahlt haben und dabei auf ständig steigende Mieten setzen.“

Lese mehr via Preisentwicklung: Immobilien bewegen sich jenseits von Gut und Böse – Immobilien – Finanzen – Handelsblatt.


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