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ING-Diba fördert „Institut für Verbraucherjournalismus (ifv)“

Gerade lese ich von einem neuen „Institut für Verbraucherjournalismus (ifv)“. Ich musste nicht lange nachdenken, wer wohl dahinter steckt: „Förderer des ifv ist die ING DiBa.“

Da tummeln sich unter anderem die üblichen Namen wie „Ulrich Ott, Pressesprecher der ING DiBA, Hartmut Strube von der Verbraucherzentrale NRW sowie Hubertus Primus, Geschäftsführer der Stiftung Warentest, Carel Mohn, Leiter der Unternehmenskommunikation der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.“

Die Namen findet man dann auch in der Jury des ING-Diba-Journalistenpreises, bei der „Sommerakademie Verbraucherjournalismus“ (eine Veranstaltung der ING-Diba), bei einem VzbV-Traineeprogramm (gesponsert von der ING-Diba) oder auch mal in einer Verbraucherzentralen-Zeitung, die ebenfalls von der ING-Diba gesponsert wird.

Ich finde, eine Bank kann natürlich so viel Geld spenden, sponsern und sonstwie lockermachen, wie sie mag und hat. Wenn aber Stiftung Warentest und Verbraucherzentralen sich derart für die Reklame-Kampagne eines niederländischen Finanzhauses einspannen lassen, dann ist es idiotisch, dass der deutsche Steuerzahler noch so viel für diese Institutionen dazubuttert. Die Millionen werden an anderer Stelle gut gebraucht.

Möge doch die ING-Diba die Stiftung Warentest und Verbraucherzentralen bitte komplett bezahlen. Das ist billiger für den Steuerzahler und transparenter.


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