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Bewertungsreserven: Online-Petition gegen Kürzung

Die Bundesregierung hat angekündigt, den 50-prozentigen Kundenanteil an den Bewertungsreserven der Lebensversicherung kürzen zu wollen. Auch im Internet formiert sich Widerstand. Auf der Internet-Plattform openpetition.de sind alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, mit ihrer Stimme für ihren Anteil an den Bewertungsreserven zu kämpfen, und zwar mit folgendem Link:

www.openpetition.de/petition/online/kunden-von-kapitallebensversicherungen-muessen-weiterhin-an-stillen-reserven-beiteiligt-werden

Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) begrüßt diese Initiative und fordert alle Lebensversicherungskunden auf, sich an der Aktion zu beteiligen. „Je mehr Unterschriften zusammenkommen, desto schwerer wird es der Regierung fallen, sich gegen die Interessen der Kunden zu stellen“, so Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV. „Die Pläne der großen Koalition sind noch lange nicht in Recht und Gesetz gegossen.“


Kommentare

Andreas Müller 24. März 2014 um 18:49

Da ich in diesem Jahr alle 4meine Lebensversicherungen ausbezahlt bekomme die gesamt meine komplette Alterssicherung ausmachen lege ich größten wert darauf das die bisherige Regelung (50 Prozent bewert.reserv.)unbedingt erhalten bleiben .wie kann ich an dieser Petition selber teilnehmen?.warum wie überall in der Wirtschaft üblich, werden für diese fälle keine Rückstellungen gebildet?

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Dahlmann 20. März 2014 um 21:34

Sehr geehrte Damen und Herren,
niemand sollte sich hoffnungen machen, dass die politik das neue gesetz nicht verabschiedet.es sitzen so viele von diesen herren in den aufsichtsräten bei den versicherungsgesellschaften.
was zur zeit abgeht, ist die größte schweinerei aller zeiten
mfg
dahlmann

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hans Kulzer 18. März 2014 um 20:03

Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Rentenvers.wird am 1.11.2015 fällig.Am 28.2.2013 bekam ich von der Allianz die Mitteilung, mein Vertrag wurde beitragsfrei gestellt, wg.Rente ab 1.3.2013, daß EUR 5.461.59 an Bewertungsreserven berücksicht sind.
Soll ich, wenn dieser Irrsin Gesetz wird, als heute 63-jähriger auf rund
EUR 5.500.– Ablaufleistung verzichten ?
Den guten der Branche, Allianz u. Co. geht es nachwievor hervorragend.
Aber beim ewigen jammern auf hohen Niveau muß doch die hohe Politik, allen voran unser Finanzminister schwach werden, um die armen Versicherungsunternehmen, die mit dem Geld für alle möglichen Belobigungsreisen etc.(ERGO u. andere) noch weiterhin die Mittel für die
Mitarbeiter zur Verfügung haben.
Der Versicherungskunde kann ja bluten.
In diesem Sinne liebe Politiker -nachdenken- selber habt ihr ja eine entsprechend ausreichende Altersversorgung und braucht keine private
Vorsorge um im Alter wenigstens halbwegs vernünftig zu leben.

Schöne Grüße
Hans Kulzer
ehemaliger Bankmitarbeiter einer Genossenschaftsbank

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R. Tüttenberg 29. Juli 2014 um 17:47

Die vorgenannten Meinungen sind völlig richtig. Auch ich verliere durch das neue Gesetz mindestens 8000 Euro. Was da abgeht ist die grösste Sauerei seit es Lebensversicherungen gibt. Fast lautlos wurde im Schatten der Fussballweltmeisterschaft darüber abgestimmt. Auch weite Teile der Presse berichten nicht fair darüber, was hier tatsächlich abgeht, weil sie direkt oder indirekt mit der Versicherungswirtschaft verbandelt ist. Und die Politiker, die das Gesetz beschlossen haben sind selber nicht betroffen, da sie ja sowieso überversorgt sind.

Wenn man jetzt den Stand der Bewertungsreserven seiner Lebensversicherung abruft und mit der Mitteilung von Mai 2014 vergleicht, stellt man fest, dass sich diese in Luft aufgelöst haben.

Aber wie kann man sich gegen solch eine Enteignung wehren? Ich empfehle dringend, dass sich alle Leute, die eine Kapitallebensversicherungen haben, an der Online Petition (siehe oben) beteiligen. Wenn das nicht hilft, kann man nur auf die Strasse gehen um gegen dieses Lumpenpack zu protestieren.

Freundliche Grüsse

R. Tüttenberg


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