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Berufsunfähigkeit: Jeder dritte Haushalt hat Versicherung (GDV)

In gut 30 Prozent der deutschen Haushalte, in denen der Haupteinkommensbezieher jünger als 65 Jahre ist, ist derzeit eine private Berufsunfähigkeitsversicherung vorhanden. Das geht aus einer Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes für den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor. Die Daten zur Verbreitung der Berufsunfähigkeitsversicherung geben den Stand vom 1. Januar 2013 wieder.

Berufsunfaehigskeitsversicherung_Statistik_2013Überdurchschnittlich häufig besteht demnach eine Berufsunfähigkeitsversicherung in Familienhaushalten: 45 Prozent der Paare mit einem oder mehreren Kindern sichern sich gegen Berufsunfähigkeit ab, während dies nur auf knapp jeden fünften Paarhaushalt ohne Kinder und auf lediglich 14 Prozent der Alleinlebenden zutrifft (s. GDV-Graphik links). „Die Zahlen belegen, dass es in der Bevölkerung durchaus ein Bewusstsein für die existenziellen Risiken der Berufsunfähigkeit gibt. Dies gilt insbesondere für die jüngere Generation“, meint Peter Schwark, Mitglied der GDV-Hauptgeschäftsführung.

Andreas Kunze meint: In diesen Zahlen wird zur HÖHE der BU-Absicherung leider gar nichts gesagt. Nach meiner Erfahrung werden Berufsunfähigkeitsversicherungen häufig als Zusatz zur Lebensversicherung oder Rentenversicherung abgeschlossen und decken lediglich eine Beitragsbefreiung für die Hauptpolice ab. Oder aber die monatlichen Renten liegen bei 300 bis 500 Euro und damit unter dem Sozialhilfe-Bedarf. Von einer sinnvollen Absicherung kann dann nicht die Rede sein.


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