Bundeswirtschaftsministerium: Berichte gegen Anzeigen

Laut „Kölner Stadtanzeiger“ soll das Bundeswirtschaftsministerium über seine PR-Agentur Flaskamp Zeitungen Anzeigenschaltungen geboten haben, wenn über eine Kampagne des Ministeriums berichtet wird. Aus einer PR-Meldung des Verlages:

Dabei kann es sich um Summen von 30 000 bis 40 000 Euro handeln. Bislang sind nach Angaben des Ministeriums bereits 140 000 Euro in die Kampagne geflossen. Weitere Termine sind in Vorbereitung. Das Ministerium nennt die Kampagne: “ Dialog-tour, Impulse für Wachstum“. Für diese Ministeriums-Kampagne macht die Agentur den Zeitungen genaue Vorgaben zum Umfang der Berichterstattung und zur Moderation durch den Chefredakteur.

Neu daran ist m.E. nur, dass eine Zeitung über ein solches Geschäft berichtet. Dass für Redaktionsbesuche, Interviews, Sonderveröffentlichungen oder Kooperationen mit Anzeigen gelockt wird, ist nach meiner Einschätzung inzwischen leider PR-Alltag.

3 Kommentare

  1. Veröffentlich von Andreas Kunze am 13. August 2007 um 09:07

    @Textkoch: Ja, mitunter geht die Initiative wohl von den Zeitungen aus, nicht von den PR-Agenturen.

  2. Veröffentlich von Schoop am 13. August 2007 um 03:28

    Ich finde es vor allem krank, wenn man sich anschaut, was die Ministerien f

  3. Veröffentlich von textkoch am 11. August 2007 um 20:59

    Normalerweise geht das ja umgekehrt. Die Bl

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