Beitragsbemessungsgrenzen 2017: Die neuen Rechengrößen der Sozialversicherung (Tabelle)

2017 kommen auf einige Arbeitnehmer und Arbeitgeber höhere Sozialabgaben zu, denn der Staat hebt die Beitragsbemessungsgrenzen mal wieder an.

Der Grund: Die den Rechengrößen der Sozialversicherung 2017 zugrunde liegende Einkommensentwicklung im Jahr 2015 in den alten Bundesländern rund 2,5 Prozent und in den neuen Bundesländern 3,9 Prozent – entsprechend steigen die Rechengrößen der Sozialversicherung.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat dazu gerade den Referentenentwurf vorgelegt. Die Werte werden – wie jedes Jahr – auf Grundlage gesetzlicher Bestimmungen mittels Verordnung festgelegt. Die Verordnung wird dann in Kürze verabschiedet. Steigen die Beitragsbemessungsgrenzen, müssen diejenigen mehr zahlen, die mit ihrem Einkommen bislang über den Grenzen lagen und somit für einen Teil keine Sozialabgaben leisten mussten.

Tabelle: Das sind die geplanten Beitragsbemessungsgrenzen für 2017

rechengroessen_sozialversicherung_2017_Tabelle

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)

Pflichtversicherungsgrenze steigt 2017 um 1.350 Euro

Das bedeutet unter anderem: Die Versicherungspflicht-Grenze in der Krankenversicherung und Pflegeversicherung wird wie in den Vorjahren um jährlich 1.350 Euro steigen. Damit liegt die Grenze ab 1. Januar 2017 bei 57.600 (2016: 56.250) Euro. Auf den Monat gesehen erhöht sich die Grenze um 112,50 Euro auf 4.800 Euro. Wer weniger verdient, kann ab 2017 nicht mehr in die private Krankenversicherung wechseln.

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