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Außergewöhnliche Belastungen

Kosten für Zahnersatz, Brillen, Kuren und Zuzahlungen zu Rezepten können bei der Einkommensteuererklärung als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden. Dies gilt jedoch nur, wenn die Kosten über der zumutbaren Eigenbelastung liegen. Diese Grenze richtet sich nach dem Familienstand, der Anzahl der Kinder und dem Gesamtbetrag der Einkünfte.
Bei einer Familie mit drei Kindern und Einkünften von 40.000 Euro wird der zumutbare Eigenanteil beispielsweise bei 400 Euro überschritten. Die über diese Grenze gehenden Kosten können steuerlich geltend gemacht werden. Für die Steuererklärung des vergangenen Jahres können auch die 2012 noch fälligen Praxisgebühren berücksichtigt werden.
Es ist nicht zwingend nötig, dass der Nachweis einer Krankheit vor Behandlungsbeginn durch einen Amts- oder Vertrauensärztliches Gutachten geführt wird. Der Nachweis kann auch später – zum Beispiel durch Bestätigung des Facharztes oder Hausarztes erbracht werden (BHF, Az.: VI R 17/09; VI R 16/09).
Quelle: ARAG



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