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Anzeigen gegen Allianz-Vorstände

Die auf Verbraucherklagen spezialisierte Kanzlei KTAG hat Strafanzeige u.a. gegen den Vorstandchef sowie den Finanzvorstand der Allianz Leben erstattet. Der Vorwurf u.a.: Untreue. Näheres dazu steht in Handelsblatt Online. Eine erste, durchaus lesenwerte Einordnung liefert das R-Archiv. Dem Fazit kann ich aber so nicht folgen:

Die Vorgänge um die Allianz beobachte ich nun seit geraumer Zeit – aber ich bin mir im Moment unsicher, ob diese Strafanzeige nicht möglicherweise ein „Werbegag“ der Anwaltskanzlei ist. Die Art wie der Vorgang bekannt wurde, die dünne öffentliche Begründung der Anzeigeerstatter und die damit verbundene – Vorwarnung – der „Beschuldigten“ – macht stutzig.

Da die Kanzlei ebenfalls an dem Verfassungsgerichtsurteil beteiligt war, erscheint mir der Wunsch nach einem Strafverfahren nur logisch. Denn das Urteil des Verfasssngsgerichts wirkt nur für die Zukunft, der Gesetzgeber muss es spätestens ab 2008 berücksichtigen. Aktuelle Mandanten haben davon nichts.

Sollte sich hingegen auf Basis dieses Urteil strafbares Verhalten der Allianz-Vorstände ergeben, so hätten Mandanten unmittelbar etwas davon. Es wären dann zivilrechtliche Anprüche wegen des Verstoßes gegen ein oder mehrere Schutzgesetze möglich.


Kommentare

nobby 4. Dezember 2005 um 14:54

Die Konzernmutter hat f

Antworten

Aktuar 25. November 2005 um 18:51

g

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