Dossier | Geldanlage

31. Januar 2014 | Autor:

Weltsparen.de mit 2,9 % Festgeld-Zins: Ist das seriös?

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Die Fibank bietet via weltsparen.de 2,9 Prozent Tagesgeldzins. (Screenshot: weltsparen.de)

Seit kurzem macht www. von sich reden. Das ist eine Seite der Berliner SavingGlobal GmbH, über die man z.B. derzeit 2,9 Prozent -Zins bei der bulgarischen Bank abschließen kann. Dafür ist ein Konto bei der deutschen MHB-Bank notwendig. Viele Sparer fragen sich nun (und mich): Ist Weltsparen.de seriös, kann ich mein Geld bei der Fibank anlegen?

Die Website weltsparen.de ist am 10. Dezember online gegangen. Dahinter steckt der frühere McKinsey-Berater Tamaz Georgadze, berichtet das Wallstreetjournal Deutschland. Er will Zinsdifferenzen in EU-Ländern zum Wohle der Festgeld-Kunden nutzen. In dem Bericht heißt es:

Georgadze hat es vor allem auf grundsolide kleinere Banken abgesehen, die sich nicht so leicht über die EZB refinanzieren können. Kunden können in Rumänien, Bulgarien oder in Portugal sparen, ohne dass die Kunden dafür jedes Mal ein neues Konto eröffnen müssen. Der Kunde muss nicht mehr selbst vor Ort sein und sich legitimieren, er braucht nur noch ein Transaktionskonto in Deutschland bei der MHB-Bank.

Auf www.weltsparen.de heißt es, die ausgewählten Banken würden folgende Kriterien erfüllen:

  • Dauerhaft attraktive Zinsen
  • Europäische Banken mit Vollbanklizenz im jeweiligen Heimatland
  • Mitglieder der gesetzlichen Einlagensicherung nach EU-Norm 2009/14/EG
  • Bei der BaFin für grenzüberschreitende Dienstleistungen registriert
  • Ohne Staatshilfen durch die Weltfinanzkrise mit nachhaltigen Geschäftsmodellen

Jeder Geldanleger könnte natürlich auch selber zu einer Bank in Bulgarien oder sonst wo gehen. Als wesentlichen Vorteil nennt der Chef von weltsparen.de in einem Interview mit dem manager-magazin.de:

Die Bank identifiziert den Kunden dann gegenüber der ausländischen Bank. Das Verfahren hat den Vorteil, dass der Kunde mit einem Transaktionskonto mehrere ausländische Banken ansteuern kann. Er muss sich nicht jedes mal neu identifizieren.

Meine Meinung: Die Idee ist interessant, es geht offenbar um fortgeschrittenes Festgeld-Hopping innerhalb der EU. Da innerhalb der EU eine Einlagensicherung von 100.000 Euro vorgeschrieben ist, ist das Risiko zumindest bis zu dieser Summe überschaubar. Allerdings sollten Geldsparer bedenken, dass die jeweilige Einlagensicherung des Landes zuständig ist. Ob es u.a. so reibungslos klappt, etwa in Bulgarien eine Erstattung zu bekommen, weiß ich nicht.

Tipp: In einem Video stellt  weltsparen die Geschäftsidee vor,http://www.finblog.de/weltsparen-vorgestellt-video/
 Weitere Infos direkt bei Weltsparen.de.

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