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Türkei: Urlaub trotz Unruhen?

Zuletzt aktualisiert: 24. Juni 2013

Die Türkei wird von Bürgerprotesten erschüttert, die bereits mehrfach in Gewalt ausgeartet sind. Ist die Türkei deshalb als Urlaubsland gefährlich, können bereits gebuchte Urlaube storniert werden, wo gibt es aktuelle Informationen? Die ARAG Rechtsschutzversicherung, Düsseldorf, gibt Antworten auf diese Fragen.

Ausschreitungen gab es bisher in Istanbul, der Hauptstadt Ankara, der Hafenstadt Izmir und einigen anderen türkischen Städten. Die türkische Polizei setzte hierbei Tränengas und Wasserwerfer ein. Es wurden viele Menschen verletzt, einige kamen sogar ums Leben. Auch wenn die Touristen-Hochburgen bislang verschont blieben, ist nicht ausgeschlossen, dass sich die Gewaltexzesse auch dorthin verlagern.

Wer in den kommenden Tagen und Wochen in die Türkei reisen will, sollte vorher unbedingt die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes lesen (http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/TuerkeiSicherheit.html) und gegebenenfalls entsprechend reagieren.


Auswärtiges Amt rät Türkei-Reisenden zur Vorsicht

Türkei-Reisende werden derzeit gebeten, sich von Demonstrationen und Menschenansammlungen fernzuhalten und Vorsicht walten zu lassen. Es wird zu besonders umsichtigem Verhalten aufgerufen. Rund um Demonstrationen kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Die Unruhen in der Türkei berechtigen laut ARAG Rechtsschutzversicherung aber derzeit nicht zum kostenlosen Stornieren von Türkeireisen. Die Urlaubsregionen sind nicht betroffen und gelten bislang als sicher. Das Auswärtige Amt hat bislang keine Reisewarnung für die Türkei ausgegeben. Pauschalreisende, die ihre Reise schon angetreten haben und vor Ort noch von einer Reisewarnung ereilt werden sollten, können den Reisevertrag wegen höherer Gewalt kündigen. Dann verliert der Reiseveranstalter seinen Anspruch auf den vollständigen Reisepreis.

Bereits beanspruchte Leistungen müssen in der Regel allerdings trotzdem bezahlt werden. Fallen für den vorzeitigen Rücktransport zusätzliche Kosten an, so werden diese laut ARAG Rechtsschutzversicherung meist zwischen Reiseveranstalter und Reisendem hälftig geteilt.



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