FINBLOG.de – Aktuelle Notizen vom Finanzjournalist Andreas Kunze

Site menu:

28. Juli 2010
Hotel-Einbruch: Hausrat auf der Reise versichert (PM HUK-Coburg)

Wer einmal in seinem leer geräumten Hotelzimmer gestanden hat, weiß wie schnell die Urlaubslaune verflogen sein kann. Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe rät einen kühlen Kopf zu behalten. Die Hausratversicherung schließt in der Regel eine weltweit gültige Außenversicherung mit ein, die schützt in erster Linie gegen Einbruchdiebstahl und Raub. Einbruchdiebstahl heißt: Ein Dieb bricht entweder gewaltsam die Tür eines Hotelzimmers oder einen im Zimmer stehenden Schrank auf. Von Raub spricht man, wenn einem jemand mit Gewalt etwas wegnimmt.
Hat ein Dieb zugeschlagen, langt es nicht, den Schaden seiner Versicherung zu melden: Die Polizei am Urlaubsort muss eingeschaltet werden.
Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht allein auf das Hotelzimmer: Wird das Auto zum Beispiel auf einer Urlaubsfahrt kurzfristig in der Tiefgarage eines Hotels geparkt und aufgebrochen, ist der Hausrat auch hier mitversichert. Dies gilt nicht, wenn ein Auto im Freien geparkt wurde. Zudem beschränkt sich der Versicherungsschutz nicht allein auf gängige Haushaltsgegenstände: Auch eigene Kanus, Ruder-, Falt- und Schlauchboote sowie die dazugehörigen Motoren sind mitversichert. Selbst Flugdrachen und Surfgeräte werden ersetzt, wenn sie verschwinden. Vorausgesetzt natürlich, dass auch sie durch Einbruchdiebstahl oder Raub entwendet wurden.

Dem Versicherungsschutz sind jedoch Grenzen gesetzt: In der Regel liegt die Obergrenze bei maximal zehn Prozent der Versicherungssumme, höchstens jedoch 12.000 Euro. Da der Versicherungsschutz mittlerweile von Unternehmen zu Unternehmen variieren kann, sollte jeder, bevor er in den Urlaub startet, sich bei seiner Versicherung erkundigen.

(Bei diesem Text handelt es sich um eine Pressemitteilung des Unternehmens HUK-Coburg)

13. Juni 2010
Wie viele Pflanzen hat das Hotel?

Die Hotelbranche ist für mich das Gewerbe mit der professionellesten Freundlichkeit. Selbst die dämlichsten Fragen werden zuvorkommend und verständnisvoll beantwortet, zum Beispiel meine.
Dazu muss man wissen: Ich finde Hochhäuser mit Weitblick toll. In der Vorbereitung einer USA-Reise fragte ich deshalb bei einem Hotel per Mail unter anderem danach, wie viele Stockwerke das Hotel hat. Oder besser: Ich wollte danach fragen.
Statt an englische Wort floor dachte ich aus irgendwelche Gründe nach an das spanische Wort planta (=Stockwerk). How many plants have the hotel? Auf Deutsch: Wie viele Pflanzen hat das Hotel?
Die Hotel-Mitarbeiterin hat zwar nicht alle Kakteen und Yucca-Palmen durchgezählt, aber dem mutmaßlichen Naturlieber ganz sachlich geantwortet:

We have lots of trees and plants around our hotel and in our parking lot.

Ich hätte gerne ihr Gesicht dabei gesehen.