FINBLOG.de – Aktuelle Notizen vom Finanzjournalist Andreas Kunze

Site menu:

18. Februar 2010
Macht Google bald die Immobilien-Portale platt?

Online-Portale für Immobilienanzeigen waren in den letzten 10 Jahren sehr erfolgreich, den Tageszeitungen das Geschäft mit Miete und Verkauf wegzunehmen. Nun werden die Immobilien-Portale möglicherweise vom Jäger zum Gejagten: Google möchte diesen Markt via Google Maps erobern.

In Australien hat Google gerade vorgestellt, wie die Immobiliensuche laufen soll: Der Immobilien-Interessent gibt z.B. einen Stadtteil ein und bekommt Objekte auf Google Maps angezeigt. Die Suche kann dann mit einem Menü wie bei den bekannten Immobilien-Portalen verfeinert werden, etwa mit einem Maximal-Preis. Zu den angezeigten Objekten werden per Klick Fotos und Infos angezeigt, dazu natürlich Werbung. Mit Google Street View lässt sich die Umgebung erkunden…
Laut Google wurden mit zahlreichen Maklern und kleineren Immobilienportalen Kooperationen geschlossen. Deren Objekte kann Google erfassen und anzeigen. Die großen Anbieter Australiens sind, wenig verwunderlich, nicht dabei. Hier ein Werbefilm von Google:

Wird das den Immobilienmarkt eines Tages umkrempeln? Die Google-Idee wirkt bestechend, es spricht aber auch einiges dagegen: Eine Map-Suche funktioniert nur, wenn der genaue Standort bekannt ist. Es gibt aber Eigentümer, die ihre Verkaufsabsichten nicht unbedingt an die große Glocke hängen möchten. Via Google würden sie eher identifierbar. Außerdem werden manche Objekte von mehreren Maklern angeboten. Das fällt normalerweise kaum auf – bei der Suche sozusagen nach Straße und Hausnummer wäre die Enttarnung unvermeidlich. So viel Marktransparenz, zweifellos gut für Käufer, wird der Immobilienbranche nicht unbedingt recht sein.

Gefunden bei Mallorca-Immobilien-Blog

21. November 2009
Spazierengehen in Palma dank Google

Eigentlich ist ja Freitag der Spieletag. Wegen des Kreditkarten-Desasters kam ich aber erst heute dazu. Ich habe das Google-Map-Plugin “Google Maps Anywhere” bei Wordpress installiert – es zeigt nicht nur Stadtpläne an, sondern auch die wegen des Datenschutzes umstrittene Street View.

Leider fehlt von Düsseldorf sowohl das Friedensplätzchen als auch die Königsallee. In Düsseldorf haben sich die Google-Fotographen offenbar noch gar nicht blicken lassen. Da ist Mallorca schon weiter. Zumindest in Palma kann man mit Google seit kurzem virtuell spazieren gehen.
Viel Vergnügen.

 in

10. September 2008
Lawblog will Befreiphone!

Origineller Wettbewerb:
Wer am 17. September mit dem Such-Begriff Befreiphone bei Google auf Platz 1 landet, gewinnt ein iphone.

Der Lawblog möchte gerne mit Befreiphone auf Platz 1 und hat selber eine Verlosung (Preise: 50, 100, 150 Euro) gestartet für all jene, die mit Links und Kommentaren den Lawblog zum Befreiphone-Blog machen.

Ich unterstützte diese Aktion, weil ich den Lawblog toll finde und bei Udo Vetter gerne 150 Euro gewinnen möchte.