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Hundesteuer-Tabelle NRW: Von Aachen bis Würselen – So unterschiedlich sind die Steuern für Hunde

Zuletzt aktualisiert: 16. Juni 2017

In NRW, Deutschlands größtem Bundesland, werden Hundebesitzer sehr unterschiedlich mit Hundesteuer zur Kasse gebeten. Besonders groß fallen die Unterschiede bei Kampfhunden aus, die auch Listenhunde genannt werden. Da bedienen sich die Städte ganz nach Belieben, ergab eine Auswertung des Bundes der Steuerzahler NRW, die Sie hier in einer Tabelle sehen können.

160 Euro pro Jahr müssen in Wuppertal bei einem Hund gezahlt werden. Hagen ist mit 180 Euro noch teurer. Ganz anders dagegen das Bild in Verl. 24,60 Euro werden dort pro Jahr bei einem Hund fällig. Generell zeigt der Vergleich, dass kleinere Städte die Hundehalter weniger abkassieren als die Großstädte.

Vielfach gibt es dort nicht mal Extra-Steuer für Kampfhunde, deren Höhe schon zur Gerichtsverfahren geführt hat. Sehen Sie hier, wie verwunderlich unterschiedlich die Sätze bei der Hundesteuer in NRW sind.


Das kosten Listenhunde (Kampfhunde) in NRW:

  • Minimum: 24.60
  • Euro Maximum: 1320 Euro
  • Durchschnitt: 435.39 Euro

Von der Größe der Stadt unabhängig sind dagegen die Ermäßigungen, die den Hundehaltern gewährt werden. So ist es in 53 Städten mit ganz unterschiedlichen Einwohnerzahlen üblich, dass für einen Hund aus dem Tierheim eine gewisse Zeit keine Hundesteuer gezahlt werden muss. „Ein System, das in allen Städten Schule machen sollte“, meint Heinz Wirz, Vorsitzender des BdSt NRW. Schließlich würde damit ein Anreiz geschaffen, die Tierheime zu entlasten und die Kosten für die Heime zu reduzieren.

Alle Hundersteuer-Sätze in einer Tabelle (Quelle: Bund der Steuerzahler NRW, Stand 2015)

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Mein Finanztip: Mit dem Hund ist es so ähnlich wie mit dem Auto. Es kommt darauf an, wo er angemeldet ist. Angenommen, die Großeltern wohnen in einem günstigen Ort mit einer geringen Hundesteuer und nehmen den Hund sowieso oft zu sich, dann kann man überlegen, den Hund dort anzumelden und dadurch Hundesteuer zu sparen.

Häufige Fragen zur Hundesteuer NRW

Gibt es einen Rabatt für behinderte Menschen mit Hund?

Für hilflose, blinde und Personen, die einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „B“, „BL“, „aG“ oder „H“ besitzen, gibt es in fast allen NRW-Kommunen eine Steuerbefreiung. Sie wird aber nur für einen Hund gewährt. Außerdem muss der Hund aufgrund seiner besonderen Ausbildung geeignet sein, die Schwerbehinderung zu mildern.

Müssen auch Hartz-4-Empfänger Hundesteuer zahlen?

Empfänger von Leistungen zum Lebensunterhalt bekommen rund 200 NRW-Kommunen eine Ermäßigung für den ersten Hund, teilweise eine völlige Steuerbefreiung.

Gilt die Hundesteuer-Pflicht auf Hunde aus dem Tierheim?

Ja, wenn ein Tierhalter einen Hund aus dem Tierheim aufnimmt, gibt es zeitlich befristete Steuerbefreiungen in einigen Dutzend NRW-Kommunen, teilweise begrenzt auf 1 bis 3 Jahre. Auf Dauer befreit sind Hunde in Attendorn. 

Quelle: Bund der Steuerzahler, 2017

 



Kommentare


Andrea Pasternak 17. September 2017 um 13:07

Ich kann nicht nachvollziehen warum LISTENHUNDE in jedem Bundesland anders bewertet werden!!!? Meiner Meinung nach gibt es keine von Geburt an aggressiven Hunde!!! Wenn der MENSCH mit dem Hund vernünftig umgeht und dieser eine gute Erziehung bekommt passiert gar nichts!!! Ich hätte mir gerne einen Staffort Welpen aus dem Tierheim zugelegt. Gescheitert ist es unter anderem an der hohen Hundesteuer die ich mir mal eben so leisten kann! Da muss man sich nicht wundern das Tierheime aus allen Nähten platzen!! Warum müssen Harz 4 Empfänger keine Hundesteuer bezahlen???? Die haben nachweislich oft mehr Geld im Monat zur Verfügung wie jemand der regelmässig arbeitet!!

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Marcus 9. September 2017 um 12:04

Anonymos, was für ein dummen Feed. Einfach mal den Kopf anstrengen.

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Frederike Schwigon-Jöst 9. September 2017 um 10:43

Wie hoch ist die hundesteuer jetzt genau in Münster nrw bei einem Chihuahua

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Stefan 30. August 2017 um 23:17

Habe mir die ersten Beiträge Durchgelesen, geht es hier um Hartz4? Oder Allgemein?
Als Mensch muss man sich darüber im Klaren sein, dass ein Tier Geld kostet!
Bei mir in Essen sind die Steuern bei knapp 160€ + Tierarzt + Futter + usw…
Und wenn der Miniatur Bullterrier demnächst genauso Behandelt wird wie der Standart Bullie…
Dann Zahle ich demnächst um die 800€ pro Jahr und die Stadt kann mich Kreutzweise…
Dann Verkaufe ich und ziehe um!
Ich warte ab was kommt… und Verkaufe Notfalls mein Haus und Grund…

Komme echt nicht darauf klar, dass ein Harz 4 Bürger, der sein Leben auf der Couch verbringt, Vorteile bei der Hundesteuer erhält!

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Anonymous 9. September 2017 um 13:18

Der Link ist nicht zur Tabelle da leider


Nicole Hövel 4. August 2017 um 19:43

In Hamminkeln sind es 54 pro Hund bei zwei 84 pro und bei drei 96 pro Hund und keine Kampfhund Steuer

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Peter 29. Juni 2017 um 17:04

Die Hundesteuer in Bielefeld liegt schon bei 144€

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Ulrike Sandten 28. Juni 2017 um 16:23

Ich finde das dieses Thema ein für alle mal von der Regierung für null und nichtig erklärt wird es gibt so viele Komunen und Länder wo es keine Hundesteuer gibt nur wir deutschen Zahlen artig ich finde es reicht

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Anonymous 6. August 2017 um 10:26

Ja dafür Leben unsere Flüchtlinge gut und wir drehen hier jeden Cent um

Eikamp 9. September 2017 um 12:02

Anonymos, was für ein dummen Feed. Einfach mal den Kopf anstrengen.


Küchenmeister 26. Mai 2017 um 13:53

Ich finde es eine Frechheit das die Stadt Oberhausen die Hundesteuer sprich 156€ auf einmal haben will.Angeblich könnte es nicht monatlich beglichen werden,weil man sich da nicht auf die Zahlung verlassen kann. Die sind doch echt das letzte,das ist wirklich ungeheuerlich.Sich dann wundern wenn die Leute ihre Hunde nicht anmelden Kopf schüttel.

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Chris 25. Juli 2017 um 07:53

Ich bezahle in Oberhausen NRW 170€ im Jahr
was ich in zwei Teilen bezahlen kann


Anonymous 8. Mai 2017 um 08:39

in Wuppertal sinds 1000 (nicht 1)

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Marcus 29. April 2017 um 16:59

Xanten liegt die Hundesteuer nun bei 96,00 € ab dem 01.04.2017 und bei zwei Hunden 246,00 € insgesamt. Das ist der Witz. Einen Bereich wo die Hunde dann auch frei laufen können gibt es in Xanten aber nicht!! Anleinpflicht überall…
Abkassieren und nichts dafür tun. Die Stadt braucht nun Geld wegen den Parkänderungen als Luftkurstadt, also wird einfach die Hundesteuer erhöht. Über 250 Mio. an Hundesteuer im Jahr in Deutschland, das ist lächerlich. Wenn ich dafür in 15 Jahren mehr Rente bekomme, amch ich das aber gerne 🙂
Je teuer es wird, umso mehr Hunde enden in den Tierheimen…

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Schneider Britta 16. März 2017 um 20:38

Ich finde das ganze voll dumm vom Staat und den Gemeinden!! Es gibt so viele alte Menschen die froh und glücklich sind mit Hund und Katze! Wird denen alles aus Kostengründen genommen! Schlimm so etwas

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Anonymous 22. Juni 2017 um 19:34

Es gibt keine Staaten.. Nur Treuhandgesellschaften.


Sophia 6. März 2017 um 16:04

Frage:
Wenn man arbeitslos ist und hartz4 bekommt, muss man da auch Hundesteuer bezahlen? Wenn ja ist das eine Frechheit, denn da kann man ja sich gar nichts mehr leisten.

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Alf 22. März 2017 um 21:13

Ne. Ich finde es keine Frechheit.
Schließlich kann man für sein Geld arbeiten gehen und muss nicht zu hause rum hängen, anders finde ich es, für die Leute, die krank sind und aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten gehen können. Aber die bekomme dann durch den behinderten Ausweis eine Ermäßigung.

Anne 25. März 2017 um 17:39

Da sollte man dann arbeiten gehen oder eben keinen Hund haben. Liebe Grüsse Anne aus A.

Da 3. April 2017 um 14:45

Ich muss auch arbeiten für mein Hund.Wenn ich von Hartz 4 lebe sollte man das Geld für was anderes Ausgeben.Was ist denn wenn Dein Hund ernsthaft Krank wird?.Wie willst Du das denn bezahlen.?
Was soll denn das Amt nicht noch Alles bezahlen.Es kann jeder Unverschuldet da reinrutschen..Dann
sollte man sehen das man da wieder rauskommt

schneider 17. April 2017 um 16:26

gilt in köln auch die regel, das tierschutzhunde für 2 jahre steuerbefreit sind

Anonymous 11. August 2017 um 08:31

Wenn man sich nichtmal 150€ im Jahr an Hundesteuer leisten kann, sollte man sich erst gar keinen Hund anschaffen…. Der Tierarzt kann weitaus mehr kosten.

Annelie Krause 30. August 2017 um 08:14

ich kriegt doch schon genug ? oder


Wirth Wolfgang 3. März 2017 um 12:26

Normalhund und Kampfhund kosten in Bielefeld seit dem 01.01.2017 144,00€ und nicht wie angegeben 120,00€.

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Stefan 28. Februar 2017 um 13:49

Hallo,

bitte die Tabelle unbedingt korrigieren :
Für Wuppertal steht in der Spalte für Kampfhundesteuer 1.
Tatsachlich beträgt die Kampfhundesteuer in Wuppertal 1000 Euro (in Worten : eintausend)!

MfG
Stefan

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Andreas Kunze 28. Februar 2017 um 18:04

Stimmt, wird korrigiert. Danke für den Hinweis.


Nicole 5. Februar 2017 um 21:45

Gibt es ja Garn nicht. Das man für ein Chihuahua genauso viel zahlen sollen wie ein Großer Hund. Das ist absolut nicht korrekt!

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Anonymous 15. Juli 2017 um 23:15

doch normal weißer muss noch mehre steuer darauf kommen für solche Dumm Hunde wie Chihuahua die sind noch frech als die große wo für eine Menschen, die können nicht reden wie eine Kinder, täglich monatlich viel Geld kostet für nicht fascht lieber ein leide Kinder statt Hunde dann macht ihr ein human gut tat


Melanie Radi 5. Februar 2017 um 10:15

Hallo und guten Tag

Ich habe eine Frage und zwar ich möchte mir einen reinrassigen Pointer kaufen und möchte wissen wieviel Hundesteuer ich für ihn bezahlen muss und was für Auflagen es giebt für Pointer.

Antworten

Erwin Schifferdecker 25. Januar 2017 um 16:59

Eine Schweinerei von den Bürohockern die den ganzen Tag nichts zu tun haben um den Bürgern mit der Hundesteuer die Euros aus der Tasche zu holen, und jetzt auch noch Katzen Steuer einrichten wollen, was ist das für ein Staat geworden!!!!

Antworten

Röö 6. März 2017 um 08:15

Find ich aber richtig mit der Katzensteuer!


Petra Jörg 12. Januar 2017 um 16:13

Gibt es eine Ermäßigung für kleine Hunde die über eine Tierschutzverein erworben wurde ? Wohne in Moors NRW

Antworten

Jonas 19. Oktober 2016 um 11:02

Eine reine Abzockesteuer, die verhindern soll, dass sich Menschen Hunde anschaffen. Eine Gegenleistung der Städte, wie z.b. die Einrichtung von Hundeplätzen gibt es meist nicht. Der Staat hält mal wieder die Hand auf.

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Claudia eberding 14. Februar 2016 um 08:33

Was ne Frechheit uns Hundehalter derart bluten zu lassen . Warum zum donnerwetter wird nicht eine Gebühr von 50 Euro für alle Orte gemacht.?? Wo und vorallem für WAS wird unser Steuergeld verprasst??? Mit Sicherheit nicht für unsere Lieblinge .

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