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Kauf auf Rechnung: Klarna, Billpay und PayPal Plus im Check

Zuletzt aktualisiert: 3. Februar 2017

Kauf auf Rechnung oder die Bestellung auf Rechnung ist eine der beliebtesten Zahlarten beim Onlineshopping. Doch für Kunden wird er zunehmend zum Ärgernis, weil Unternehmen wie Klarna, Billpay oder PayPal Plus eingeschaltet werden, schreibt die Verbraucherzentrale NRW.

Jeder dritte Shop habe mittlerweile einen solchen Payment-Dienstleistern, so ein Check der Verbraucherschützer, die 30 Onlineshops verglichen haben, bei denen die Bonitätsprüfung und Zahlungsabwicklung ausgelagert wurden.

Das bedeutet: Die Händler bleiben weiterhin zuständig für Versand und Retouren, Reklamationen und Gewährleistung. Die Payment-Dienstleister übernehmen die Bonitätsprüfung der Kunden, wickeln die Zahlung und das Mahnwesen ab. Im Fokus standen die Regularien von sechs Payment-Dienstleistern, darunter Branchenprimus Klarna, Billpay, Billsafe, Payolution, Ratepay und PayPal Plus.

Wichtig zu wissen: Die meisten Shops (21) übernahmen die Kosten für Klarna, Billsafe & Co. Jeder dritte aber reichte zumindest einen Teil davon an seine Kunden weiter. Mal waren das zwei Euro, mal waren fünf Prozent „vom Rechnungspreis“. Zwei Drittel der Shops im Check schränkten den Kauf auf Rechnung ein. Die Grenze lag mal zwischen 20 und 200 Euro, mal zwischen 79,90 und 5.500 Euro. Bei mehreren Shops war nach einigen Hundert Euro Einkaufswert Schluss mit dem Rechnungskauf.

Zahlungsfristen bei Klarna meist 14 Tage

Die Unterschiede von Dienstleister zu Dienstleister waren erheblich, etwa bei den Zahlungsfristen. Während Klarna die Frist in der Regel mit 14 Tagen vorgab, so die Verbraucherzentrale, waren sie beim Gros der Konkurrenz „mit dem Händler abgestimmt“ (Ratepay). Von Shop zu Shop führte das zu Vorgaben von „anschließend“ oder „sofort“ über sieben bis zu 30 Tagen. Noch verwirrender: Mal sollte die Frist „nach Erhalt der Ware“ beginnen, in anderen Shops schon „nach Versand“. „Ab Rechnungsdatum“ hieß es wiederum bei den besuchten Klarna-Shops.

Wie beim Kauf auf Rechnung die Rechnung kommt

Auf unterschiedlichen Wegen kam dabei die Rechnung selbst. Möglich waren E-Mail, Post oder zusammen mit der Ware. Je nach Verschickungsart liegen in der Regel mehrere Tage dazwischen. Zu Problemen kann das führen, wenn sich nach einer Bestellung die Lieferung verzögert oder wenn ein Teil der Bestellung retourniert wird. 

Hohe Kosten bei Zahlungsverzug möglich

Während vier Payment-Unternehmen kurz vor oder nach Fristablauf noch einmal kostenfreie Zahlungserinnerungen rausschickten, war das bei Billsafe und Klarna nicht vorgesehen. Hier schlug der „Mahnkosten-Hammer“ direkt zu, heißt es bei den Verbraucherschützern. PayPal Plus kassierte 4,70 Euro nach elftägigem Zahlungsverzug. Bei Billsafe war man „am ersten Tag des Verzugs“ mit 3,70 Euro dabei, am siebten Tag noch einmal mit 3,95 Euro.

Bei Klarna konnte es noch teurer kommen. Wie teuer, wollte der Branchenprimus der Verbraucherzentrale angeblich nicht offenbaren, heißt es: „Mehrfache Anfragen bei der Pressestelle in Köln wurden nicht beantwortet – versprochene Rückrufe blieben aus.“

Jedoch machte ein Klarna-Händler auf seiner Seite öffentlich: gestaffelte Mahnkosten je nach Höhe des Rechnungsbetrags. Dabei waren für die erste Mahnung zwischen fünf und 17 Euro, für eine zweite Zahlungsaufforderung weitere sieben bis 20 Euro fällig. Danach drohte Inkasso. 

Anmerkung Andreas Kunze: Ein Finblog-Leser behauptet, die Angaben zu Karna seien nicht korrekt, siehe Kommentar. Die Angaben zu verifizieren, war bislang nicht möglich.

 



Kommentare

Irma Schmidt 17. Oktober 2017 um 12:17

Ich habe bei Klarna bestellt am 10.1o.2017 Überweisung -10-10-11t16.21.04/0200von Klarna Ust ID Nr.SE 556737043101.Die Ware wurde nicht geliefert nach 3 Tage,wie versprochen.Kann mene Beshtellung nicht nachvollzihen.Artikl nummer habe ich nicht gemmerkt,weil ich die Wahre sofort storniert habeIch habe auf „Kaufen“ nicht gedrückt,weil die Versandkosten 19 kosten .aber trotzdem,der Betrag von 65.22 EU.wurde vom meinem konto abgezohgen.Ich möchte sie Bitten.Den Betrag von 65,22.EU auf das Konto wieder zurück überweisen. Danke. Mit freundlichen Gruß Irma Schmidt

Antworten

Alina 13. Oktober 2017 um 15:09

Kauf auf Rechnung bei Pypal kann ich nicht empfehlen, Papypal zahlt direkt den Rechnungsbetrag an den Verkäufer. Macht man den Kauf rückgängig, muss man sich selbst darum kümmern, dass der Verkäufer das Geld ab Paypal zurückzahlt und hat Pech wenn er das nicht tut. Das hat mit Sicherheit beim Bezahlen und Kaufen nichts zu tun, ein großes Unternehmen wälzt jedes Risiko auf den Verbraucher ab.
Mit Klarna habe ich super Erfahrungen gemacht und kann es nur weiterempfehlen.

Antworten

Patrick Metz 3. Februar 2017 um 13:52

Diese Mahnkosten sind für Klarna vollkommen falsch!

Mahngebühr kostet 3,95€ für die zweite Mahnung das gleiche. Die Kosten über welche Sie reden sind Inkassokosten.

Desweiteren verschickt Klarna auch zwei Tage vor dem eigentlichen Zahlungsziel eine Kostenfreie Erinnerungsmail.

Also Recherche und Artikel falsch. Setzten 6!

Antworten

K-P Eschenabach 8. Juni 2017 um 09:50

kann ich nur bestätigen


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