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Fahrradversicherung: Wichtige Tipps für die Reise mit dem Rad

Zuletzt aktualisiert: 2. August 2017

Die Urlaubsreise mit Rad wird immer beliebter. Laut Radreiseanalyse des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) machten 5,2 Millionen Deutsche im vergangenen Jahr einen Radurlaub – 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Wie sieht es aus mit der richtigen Fahrradversicherung für die Reise?

„Vor dem Start in den Urlaub lohnt sich für Fahrradfahrer neben dem Sicherheitscheck des Fahrrads auch ein Blick in den Versicherungsordner. Denn nicht in jeder Hausratversicherung ist auch der einfache Fahrraddiebstahl außerhalb der versicherten Wohnung eingeschlossen“, sagt Bianca Boss vom Bund der Versicherten e. V. (BdV). Damit man auch im Fahrradurlaub gut versichert ist, sollten Radler folgende Policen abgeschlossen haben:

Haftpflichtversicherung: Unverzichtbar, nicht nur für Fahrradfahrer, ist die private Haftpflichtversicherung. Denn wer einen Dritten schädigt, zum Beispiel, weil er mit seinem Fahrrad an dessen parkendem Auto vorbeischrammt, muss für den Schaden aufkommen.


Hausratversicherung: Auch auf Reisen sind das Fahrrad und Fahrradgepäck in der Hausratversicherung gegen Einbruchdiebstahl versichert. Doch dafür muss es im Hotel oder dem Ferienhaus in einem abgeschlossenen Keller oder Raum verwahrt werden. Das ist, beispielsweise beim Camping, oft nicht möglich.

Wer sein Rad auch gegen einfachen Diebstahl versichern möchte, sollte dies in der Hausratversicherung zusätzlich absichern. Viele Versicherungen bieten mittlerweile einen 24-Stunden-Schutz an. Dann ist das Rad auch zwischen 22 und 6 Uhr versichert. Manche verlangen auch die Verwendung eines hochwertigen Fahrradschlosses. Wichtig dabei: Das Fahrrad muss an einem fest verankerten Gegenstand wie einem Laternenpfahl angeschlossen sein.

Wer einen Radurlaub im außereuropäischen Ausland macht, sollte sich beim Versicherer erkundigen, ob der Schutz auch für das Reiseland gilt.

Fahrradversicherung: Da für den Fahrradurlaub geeignete Trekkingfahrräder oder E-Bikes oft hochpreisig sind und nicht ausreichend über die Hausratversicherung versichert werden können, denkt so mancher über eine spezielle Fahrradversicherung nach. Der Versicherungsschutz erstreckt sich dabei nicht allein auf Diebstahl, sondern kann auch die Reparaturkostenübernahme, Vandalismusschäden und Leistungen bei Unfällen beinhalten. Der BdV rät dennoch ab: „Das Produkt besitzt zu viele Ausschlüsse und Entschädigungsgrenzen und dafür zahlt man im Verhältnis dann einen zu hohen Beitrag“, so Frau Boss und meint sogar: „Hände weg von solchen Fahrradversicherungen!.“

Wie sind Ihre Erfahrungen mit Fahrradversicherungen? Schreiben Sie Ihre Meinung dazu in den Kommentaren! Andere Leser werden Ihnen dankbar sein.



Kommentare


Heiko 14. August 2017 um 09:28

Och, dass die Hausratversicherung bei Reisen mit dem Radl auch was zu tun haben, wusste ich gar nicht, sehr praktisch! Wenn man Eigentümer ist, hat man die ja eigentlich automatisch, daher doppelt gesichert (ohne Wissen bislang :D). Oh, aber ich seh grad, der wichtigste Punkt ist das mit dem abschließbaren Keller, das werden auf Reisen natürlich die Wenigsten hinkriegen. Hab grad gegoogelt und festgestellt, dass man das Fahrrad auch nur speziell für den Urlaub versichern lassen kann, das müsste ich mir mal anschauen, denn genau darum ginge es ja. In meiner Hausrat wäre das wohl drin und es ist auch immer abgeschlossen im Keller unten. Aber für unterwegs geht das nicht, da käme dann genau so eine Urlaubsversicherung genau richtig. Kennt das jemand konkret und kann einen Anbieter aus eigenen Erfahrungen empfehlen?

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