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Zweitwagen günstig versichern: So sparen Fahranfänger Geld

Zuletzt aktualisiert: 25. April 2017

In den nächsten Wochen geht für viele junge Leute mit dem Schulabschluss ein Traum in Erfüllung: Sie bekommen ein Auto geschenkt oder zumindest Geld dafür. Manchmal sollen junge Leute mehre Tausend Euro Jahresprämie für die Autoversicherung zahlen – wieso ist denn das so teuer? Welche Sparmöglichkeiten gibt es? Zweitwagen und Rabatt-Übertrag sind die Stichwörter.

Junge Leute sind besonders häufig in Unfälle verwickelt, vor allem wegen zu hoher Geschwindigkeit oder Alkohol am Steuer. Kfz-Versicherer ersuchen gerne, solche Kundschaft abzublocken.Mitunter werden Anfragen gar nicht beantwortet oder aber es werden solche Mondprämien aufgerufen. 

Die Spar-Tipps für Führerschein-Neulinge:

Zweitwagen: Ein einfacher Weg, die sehr hohen Einsteiger-Prämien zu vermeiden, ist die Anmeldung des Autos als Zweitwagen der Eltern. Der Zweitwagen-Tarif ist schon mal deutlich günstiger. Einige Versicherer stufen den Zweitwagen sogar mit dem gleichen Schadenfreiheitsrabatt ein wie den Erstwagen. Wer dann schadenfreie Eltern, also Eltern, die lange keinen Unfall hatten, fährt richtig günstig.


Vorteile und Nachteile der Zweitwagen-Versicherung

Und wenn der Sohn dann eine Unfall hat, wird es für die Eltern teurer? Nein, normalerweise nicht. Die Rückstufung erfolgt normalerweise Fall nur für den Zweitwagen. Aber aufgepasst: Jeder Versicherer kann das regeln, wie er will. Da sollte man ausdrücklich nach fragen.

Ein anderer möglicher Nachteil der Zweitwagen-Variante: Der Anfänger kann sich damit keinen eigenen Schadenfreiheitsrabatt erfahren. Will die Tochter oder der Sohn später das Auto auf eigenen Namen versichern, droht ein Prämiensprung, wenn der Schadenfreiheitsrabatt nicht übertragen werden kann.

Rabatt von Verwandten übertragen

Der Rabattübertrag: Bei einigen, nicht bei allen Autoversicherern ist, das möglich. Innerhalb der Verwandtschaft ersten Grades (Eltern, Großeltern) kann dann ein Schadenfreiheitsrabatt übertragen werden. Der Großvater könnte also seinen niedrigen Prozentsatz an den Enkel abgeben. Das wäre dann empfehlenswert, wenn der Großvater gar nicht mehr fahren will. Er verliert bei Rabatt-Übertrag seinen Anspruch auf günstige KFZ-Prämie, braucht sie aber auch nicht mehr.

Und dann kriege ich Opas 20 unfallfreie Jahre als Rabatt?

Leider nein. Maximal werden die Jahre des Führerscheinbesitzes bei einem Rabatt-Übertrag anerkannt. Der Großvater ist möglicherweise schon seit 20 Jahren unfallfrei – hat der Enkel aber erst seit zwei Jahren den Führerschein, werden bei einem Rabatt-Übertrag maximal zwei schadenfreie Jahre gutgeschrieben.



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