15. Mai 2009
Drastischer Wertverfall beim Gewinner der Finanzkrise (IVD und die Immobilien)
Die Presse ist wichtig für die Meinungsvielfalt.
Und so richtig abwechslungsreich wird es mit dem Immobilienmakler-Verband IVD
Am 7. Mai überschreibt die “Welt” einen Artikel mit “Drastischer Wertverfall bei Wohneigentum” und zitiert einen IVD-Lobbyisten wie folgt:
Jürgen-Michael Schick, Vizepräsident der Maklerorganisation Immobilienverband Deutschland (IVD), spricht von einem zweigeteilten Markt: “Wir erleben derzeit einen deutlichen Nachfrageüberhang bei hochwertigen Eigentumswohnungen und insbesondere sanierten Altbauwohnungen in guter und bester Lage in den Metropolregionen.” Hingegen übersteige bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen in Kleinstädten und ländlichen Regionen das Angebot deutlich den Bedarf. Gerade in diesen Märkten gebe es trotz der aufkommenden Inflationsangst Selbstnutzer, die ihre Objekte veräußern wollten oder müssten, sagt Schick.
Am 13. Mai überschreibt die “Welt” einen Artikel mit “Deutsche interessieren sich wieder für Immobilien” und zitiert IVD-Lobbyisten wie folgt:
“Gerade in Krisenzeiten entdecken die Menschen in Deutschland die Immobilie als werthaltige Asset-Klasse wieder”, stellt IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling fest. 54 Prozent der Befragten nannten Immobilien mit großem Abstand vor anderen Anlageformen als besten Schutz vor Inflation. “Die Immobilie ist damit der Gewinner der Finanzkrise”, ergänzt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des IVD.
Von: Andreas Kunze | Kategorie: 06 - Immobilien |



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