27. April 2009
Urlaub absagen wegen Schweine-Grippe?
Spätlinks vom 27.04.2009
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Von: Andreas Kunze | Kategorie: Finlinks, GWH |
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Kommentare
Kommentar von Tilman am 28.4.2009 um 5:59
Zum Thema Gold auch folgender Gedanke: wenn es wirklich eine globale Krise wie in den 20ern gibt, dann müsste es doch dann einen Massenverkauf von Gold geben aufgrund der Armut, und geringe Nachfrage nach Schmuck… ergo fallender Goldpreis :-(
Ich glaube, der beste Schutz gegen eine Superkrise wäre ein Haus auf dem Lande mit einem Gemüsegarten. Wenn aber die Superkrise nicht kommt, hat man Geld verloren weil die Immobilienpreise auf dem Land fallen (aufgrund des Trends, zurück in die Stadt zu ziehen).
Kommentar von Andreas Kunze am 28.4.2009 um 9:08
@Tilman: Zur Zeit haben viele Deutsche das Häuschen mit Garten oder zumindest die ETW im Kopf, um ihr Vermögen in Sicherheit zu bringen. Aus gleichem Grund fehlen aber Eigentümer, die verkaufen wollen… Was auf dem Markt ist, ist nach meiner Einschätzung vielfach Schrott oder überteuert.
Kommentar von Justus am 28.4.2009 um 13:47
@ Tilmann
” … wenn es wirklich eine globale Krise wie in den 20ern gibt, dann müsste es doch dann einen Massenverkauf von Gold geben …”
Das läuft in einem solchen Fall völlig anders:
Wertgegenstände wie Gold werden nicht “verkauft” bzw. in wertlose Devisen / Inflationsgeld verwandelt, sondern in Ersatzwährungen (schwarz) getauscht, z.B. in Zigaretten, die sich stückeln lassen; die wiederum werden auf dem Schwarzmarkt in Essbares und Heizbares/Holz etc. “verwandelt”.
Goldanlagen in begrenztem Umfang (z.B. 5 bis 10 % des Barvermögens) für den absoluten Notfall machen daher immer Sinn.
Der eigene Gemüsegarten sowie das Halten von beispielsweise eigenen Karnickeln und eine selbstgenutzte Immobilie runden den Sicherheitsaspekt dann bestens ab. Auch wiederkehrende Einkünfte wie Renten und Mieteinnahmen haben sich in einer Währungskrise schon bewährt, wie die Währungsreform 1949 gezeigt hat, in der diese Einnahmen 1:1 umgetauscht wurden bzw. in neuem Geld ausgezahlt wurden.
Mehrere eigene Immobilien (neben einer selbstgenutzten) können dagegen zu einem Problem werden, wenn einen die Kosten(Steuern/Abgaben, Reparaturen und vielleicht noch Mietzinsprobleme mit den Mietern) “auffressen”.
Dies zeigt sich schon heute , weil viele ihre Zweit- bzw. Ferienwohnungen im In- und Ausland nicht mehr los werden. Ich kenne jemanden, der seine beiden (schuldenfreien und gepflegten) Ferienwohnungen (im Hochharz) am liebsten verschenken würde.



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