31. Juli 2007
Bedufteter Bereich
Die Verbraucherzentrale NRW hat ein neues, wichtiges Thema entdeckt: das Duft-Marketing.
Überall, so heißt es in einer Veröffentlichung, werden mittlerweile die ahnungslosen Menschen in die Wohlgeruchsfalle gelockt.
Besinnungslos fangen sie dann an, irgendwelche Sachen zu kaufen, die sie gar nicht brauchen. So nicht, meint deshalb Dr. Rolf Buschmann von der Verbraucherzentrale NRW:
Der Umweltexperte fordert “zumindest ein Schild an der Ladentür, einen Hinweis im Laden oder beim Arzt, dass Kunden einen bedufteten Bereich betreten”.
Vielleicht ein Schild mit Aufschrift: “Vorsicht, hier riecht es gut!”. Das wäre m.E. zu wenig für effektiven Verbraucherschutz. Man denke nur an das Rasierwasser des Versicherungsvertreters. Wie viele unsinnige Policen werden möglicherweise abschlossen, weil der Versicherungsvertreter wieder mit teuren Tropfen durch Gegend läuft?
Deshalb: Jeder Duft-Einsatz muss schonungslos offen gelegt werden. Die Damen und Herren der Verbraucherzentrale NRW können ja schon mal damit anfangen.
Bei mir jedenfalls werden die Frauen zu willenlosen Geschöpfen, weil ich Davidoff Cool Water oder Esencia Loewe verwende.
Von: Andreas Kunze | Kategorie: 01 - Allgemein |
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Kommentare
Kommentar von Siggi am 1.8.2007 um 7:18
In den USA wurde mir echt schlecht, jedes Geschäft stank anders. Und das nicht positiv, sondern regelrecht eklig.
Im Gegensatz dazu wurde bei uns im Ort das Trinkwasser leicht mit Chlor versetzt, weil die amerikanische Garnison meinte, ohne Chlor wäre es nicht ordentlich desinfiziert. Haha….



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