Finanzjournalist Andreas Kunze:

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4. Mai 2007
Deckname Herodes

Sehr geehrte Damen und Herren von SELLBYTEL

Jemand von Ihnen war heute so engagiert, im Finblog einen Kommentar zu hinterlassen. Und zwar zum Thema Sony-Böller – meinem bis heute misslungenen Versuch, einen explosionsgefährdeten Notebook-Akku der Firma Sony-Vaio auszutauschen.
Jemand aus Ihrem Haus hat unter dem Decknamen “Herodes” folgendes dazu geschrieben:

Manchmal fragt man sich wie doof sich endkunden noch anstellen können. Wenn man sich an den richtigen Ansprechpartner wendet, bekommt man sofort die richtige Information. Mir wurde innerhalb von 2 Tagen unkompliziert geholfen. Ein ganz großes Lob an die Tochtergesellschaft von Sony, Vaio ein Großes Lob an dich. Hier noch der Spruch: Kaum macht man es richtig, schon funktionierts.

Dass der Kommentar von einem Rechner Ihres Hauses in Erfurt gesendet wurde, lässt sich anhand der gleichzeitig übermittelten IP nachvollziehen.

Ich freue mich, dass es bei Ihnen jemanden gibt, der so begeistert ist von Sony-Vaio. Allerdings könnte es auch daran liegen, dass Ihre Firma sozusagen an der Quelle sitzt. Wie ich dieser Pressemitteilung entnehme, betreut ELLBYTEL seit Ende 2004 die Kunden-Hotline der SONY Deutschland GmbH.

Die SELLBYTEL Communication Group hat die SONY Deutschland GmbH als Kunden gewonnen. Vom Standort Erfurt aus übernimmt SELLBYTEL ab sofort die Produktberatungs-Hotline für SONY-Endkunden im Bereich Consumer Electronics. Der Auftrag umfasst die Kundenberatung bei allen technischen Fragen zu Consumer-Produkten von SONY sowie die Unterstützung bei Kauf-Entscheidungen. Durch diese Entscheidung sichert sich die SONY Deutschland GmbH auch weiterhin ein Höchstmaß an Kundenzufriedenheit.
(…)
Seit 1994 ist SELLBYTEL Teil des BBDO-Netzwerks, der weltweit größten Werbe- und Kommunikationsagentur.
Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 1.800 Mitarbeiter an 12 Standorten in Deutschland, Frankreich, Spanien, Schottland, Polen und Tschechien.

Jetzt, wo ich weiß, dass Ihr des Lobes voller Mitarbeiter “Herodes” so gute Drähte zu Vaio-Sony hat, würde ich mich natürlich direkt an SELLBYTEL in Erfurt wenden. Allerdings benutze ich seit kurzem kein Sony-Vaio mehr und werde auch in der Zukunft nie wieder Sony-Vaio benutzen. Denn nach meinen Erfahrungen baut Vaio-Sony nicht nur explosionsgefährdete Schrotthaufen; für Vaio-Sony wird nach meinen Erfahrungen auch noch peinliche Geheimdienst-PR gemacht.
Von Unternehmen, die das nötig haben, rate ich grundsätzlich ab.

Der Spruch Ihres Mitarbeiters “Herodes” ist natürlich absolut zutreffend (“Kaum macht man es richtig, schon funktionierts”). Ich habe deshalb gerade ein Notebook eines anderen Herstellers gekauft.

Mit freundlichen Grüßen

ein doofer Endkunde

“Ein ganz großes Lob an die Tochtergesellschaft von Sony, Vaio ein Großes Lob an dich.” Bei SELLBYTEL schreibt jemand beigeisterte Kommentare zu Sony-Vaio.
sony_kunde.jpg

Nachtrag.
Am 14.5. erklärte eine Sprecherin von SELLBYTEL schriftlich folgendes:

SELLBYTEL distanziert sich von dem getätigten Kommentar des betreffenden Mitarbeiters, bedauert dies und wird dafür Sorge tragen, dass sich Vergleichbares zukünftig nicht wiederholt.

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Kommentare

Kommentar von Johannes am 4.5.2007 um 16:40

Ich glaube ich gr

Kommentar von Der Goblin am 4.5.2007 um 20:14

Oh Mann, wie kann eine Servicehotline sich nur so ein Armutszeugnis ausstellen. Das war die mit Abstand d

Kommentar von V am 6.5.2007 um 10:35

Hehe, diese Blo

Kommentar von Lars am 7.5.2007 um 11:54

Bei Boocompany wird aus dem Akku schon das Netzteil, wenn man schon Stimmung macht, dann bitte auch richtig. Fragt sich was rauskommt, wenn noch ein paar mehr Seiten berichten und etwas Kreativit

Kommentar von Der Goblin am 7.5.2007 um 13:49

Statt sich mit dem eigentlichen Problem auseinanderzusetzen findet LARS die Ursache allen

Kommentar von Lars am 7.5.2007 um 19:48

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Das sich im Internet solche Fehler schnell vervielfachen ist hinl

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Kommentar von Lars am 8.5.2007 um 8:59

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Kommentar von Der Goblin am 8.5.2007 um 11:46

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Kommentar von Jens am 8.5.2007 um 14:44

Witzige Story. Schon Schade wenn Servicemitarbeiter einer COMPUTERfirma weder Proxy kennen noch dr

Kommentar von herodes am 24.2.2010 um 10:41

Vielleich war es auch so gewollt, as die IP zu Sellbytel hinf

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